10 Tipps für umweltfreundliches Wohnen

23.11.2012 by

Es ist leicht jemanden zu beschuldigen, die Umwelt zu gefährden. Die Autos, die wir fahren, das Essen, das wir essen oder die Häuser in denen wir wohnen – alles stellt eine potenzielle Bedrohung für unsere Umwelt dar. Hier kommen deshalb zehn einfache Tipps, wie Du als Eigenheimbesitzer mit verschiedensten Veränderungen Dein Haus zu einem klimafreundlichen Vorbild machen kannst – umweltfreundliches Wohnen eben. Verrate uns gerne Deine eigenen Umwelttipps als Kommentar oder im Forum.

Baue mit gutem Holz

Erdkugel in Glühbirne montiert.

Umweltfreundliches Wohnen ist kinderleicht.

Hast Du vor mit Holz zu bauen – sei es eine Terrasse oder einen Schuppen – ist es gut, Kernholz zu verwenden. Kernholz ist besonders hart und widerstandsfähig. Besser also als mit haltbarmachenden Chemikalien behandeltes Holz, das die Umwelt belasten kann.

Verbrenne klimafreundlich

Gemütlich am Kamin sitzen? Schön! Umweltfreundlicher wird das Ganze, wenn Du einen Ofen mit Wärmespeicher hast. Dann hält sich die Wärme länger, man verheizt weniger Holz und hält die Emissionen auf niedrigerem Niveau.

Bewusster Wasserverbrauch

Umweltbewusstsein fängt auch beim Wasserverbrauch an. Warmwasser benötigt viel Energie und somit Geld und Du selbst kannst zum Klimaschutz beitragen, indem Du einfach etwas sparsamer mit Wasser umgehst. Es bietet sich zudem an, moderne Einhebelmischer und Perlatoren einzubauen, die ganz von selbst helfen, den Wasser- und Energieverbrauch zu senken. Sparsame Armaturen schonen außerdem den Geldbeutel.

Sparsame Beleuchtung

Mit wenigen Handgriffen lässt sich ein Haus umweltfreundlicher machen, wenn Du die Glühbirnen tauschst. Seit Anfang September sind dieherkömmlichen Glåhlampen sowieso verboten und je schneller Du auf Energiesparlampen oder LEDs umsteigst, desto besser.

Gesunder Garten

Unkraut und Ungeziefer will man nicht in seinem Garten haben – verständlich. Aber muss es immer gleich die chemische Keule sein? Es gibt neben den klassischen Bekämpfungsmittel auch umweltschonende Alternativen. Investiere ruhig etwas mehr Zeit, um Dich im Baumarkt oder Gartencenter zu erkundigen.

Cleveres Lüften

Richtiges Lüften kann den Energieverbrauch senken. Statt die Fenster bei kühlen Temperaturen dauerhaft zu kippen und dadurch mehr Energie zu verbrauchen, da die Räume wieder erwärmt werden müssen, ist es besser lieber mehrmals am Tag kurz und kräftig zu lüften. Stoßlüften ist das Zauberwort. So sparst Du nicht nur Energie, sondern beugst zudem durch Feuchtigkeit verursachten Schäden wie Schimmel vor.

Effizientes Heizen für umweltfreundliches Wohnen

Öl und Gas sind nicht unendlich vorhanden und belasten außerdem die Umwelt. Vielleicht ist es an der Zeit umzudenken und in eine umweltfreundlichere Alternative zu investieren: Wärmepumpen, Solarthermieanlagen oder Pelletsheizungen helfen Energie zu sparen.

Kontrolliere das Haus innen und außen

Willst Du Energie sparen, solltest Du dein Haus kontrollieren. Eine erstklassige Dämmung, Vermeidung von Kältebrücken und gut isolierte Fenster sind ein Muss für umweltfreundliches Wohnen. Eine Wärmebildkamera beispielsweise kann Schwachstellen an der Fassade und im Inneren des Hauses aufdecken.

Reparieren statt erneuern

Recycling gilt nicht nur für Müll. Natürlich trifft das nicht auf alles zu. Manchmal ist es besser in neues und umweltfreundliches Material zu investieren. Jedoch kann eine Renovierung in vielen Fällen  schon den Unterschied machen. Warum neue Türen kaufen, wenn sich die alten – vorausgesetzt sie schließen dicht – abschleifen und verschönern lassen?

Qualität hält länger

Sei nicht zu preisfokussiert und geizig. Der bekannte Slogan eines Elektrofachmarkts ist überholt. Ein günstiger Preis bedeutet nicht unbedingt gute Qualität. Investiere lieber in etwas teurere Fenster – sie halten länger nicht nur länger, sondern senken auch den Energieverbrauch.

Hast Du noch mehr Tipps für ein umweltfreundliches Wohnen? Schreib uns einen Kommentar oder ins Forum.

2 kommentarer

  1. Hans

    Vielen Dank für die nützlichen Tipps. Sie sollte aber unter der Rubrik “effizientes Heizen” auch die Solarthermieanlage nicht vergessen! Der Bund fördert dies sogar mit dem MAP-Programm mit bis zu 2.500 Euro.

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