Energiefresser im Haushalt

14.10.2013 von

Eine nur halb gefüllte Gefriertruhe, gekippte Fenster, alte Weißwaren – im Haushalt lauern viele Energiefresser, die zu unnötiger Energieverschwendung führen und hohe Energiekosten nach sich ziehen. Dein Bauguide hat die Risikozonen entlarvt.

Energiefresser im Wohnzimmer

Alte Glühbirnen verbrauchen mehr Strom als Energiesparlampen. Traust du den Energiesparlampen nicht, kannst du beispielsweise zu LED oder Halogenlampen wechseln. Alle modernen Varianten leuchten im Vergleich zur klassischen Glühbirne länger.

Im Haushalt gibt es großes Sparpotenzial wenn man den Energiefressern auf die Spur kommt.

Im Haushalt gibt es großes Sparpotenzial wenn man den Energiefressern auf die Spur kommt. © Thorben Wengert  / pixelio.de

Die Heizkörper sollten weder von Möbeln, noch Vorhängen verdeckt werden, denn dadurch wird die Wärme daran gehindert, sich im Raum zu verteilen.

Fenster und Außentüren müssen dicht sein. Um nicht zu viel Energie zu verschwenden solltest du nur kurz und dafür kräftig lüften – währen die Heizung heruntergedreht ist.

Auch eine zu hohe Raumtemperatur verschwendet unnötig viel Energie. Senkt man die Temperatur um nur ein Grad, können schon mehr als fünf Prozent Energie gespart werden.

Unterhaltungselektronik verbraucht auch im Standby-Modus Strom. Deshalb gilt: Nicht nur die Fernbedienung benutzen, sondern das Gerät ganz ausschalten. Ziehe auch Ladegeräte für Handy und Co. aus der Steckdose.

Steht ein gemütlicher Kamin im Wohnzimmer, gilt es das Holz vorher richtig zu trocknen, denn dann ist es um 45 Prozent energieeffizienter.

Energieverschwendung in der Küche

Oft ist die Kühlschranktemperatur falsch eingestellt. Es reichen fünf Grad im Kühlschrank und 18 Grad im Gefrierschrank – jedes weitere Grad erhöht den Energieverbrauch um fünf Prozent. Damit die Temperatur gehalten wird, müssen die Türen dicht schließen und die Gummidichtungen intakt sein.

Um kleinere Mahlzeiten aufzuwärmen empfiehlt sich die Verwendung der Mikrowelle, da diese bis zu viermal effektiver ist, als der Backofen.

Wenn du doch mal den Backofen benutzt kannst du die Wärme nach der Zubereitung clever nutzen. Schalte den Backofen ab und öffne die Klappe, so dass sich die Wärme in der Küche verteilen kann.

Nach dem Essen muss das Geschirr gespült werden. Verwendest du eine Spülmaschine, dann schalte diese nur an, wenn sie richtig gefüllt ist. Wenn möglich, dann spüle im Energiesparmodus schalte die Trockenfunktion ab und lasse das Geschirr lufttrocknen. Spülst du mit Hand, dann lasse den Wasserhahn nicht ständig laufen.

Verschwendung im Bad

Im Bad gibt es mit Blick auf den Wasserverbrauch simple Tricks. Stelle das Wasser ab, währen du die Haare schamponierst. Dusche zudem lieber, als ein Vollbad zu nehmen. Tropfen die Wasserhähne geht viel Wasser verloren und neue Dichtungen stoppen die Verschwendung.

Willst du richtig sparen, dann investiere in sparsame Armaturen, Mischbatterien und Toilettenspülungen. Dadurch kann der Wasserverbrauch um bis zu 40 Prozent gesenkt werden.

Energiefresser Waschmaschine und Trockner

Auch beim Waschen und Trocknen kann viel Energie verloren gehen. Vor allem alte Geräte verbrauchen unnötig viel Energie und es lohnt sich diese gegen neuere mit Energieeffizienzklasse A oder besser auszutauschen.

Wie bei der Spülmaschine gilt auf beim Waschen, dass die Waschmaschine ordentlich gefüllt sein sollte, bevor sie in Gang gesetzt wird. Moderne Waschmaschinen waschen zudem schon bei 40 Grad zuverlässig sauber. Wäscht man bei 40 Grad wird der Energieverbrauch im Vergleich zu 60 Grad fast halbiert.

Lass die Wäsche, wenn möglich, an der Luft trocknen, denn ein Trockner verbraucht Unmengen an Energie.

Kommentiere gerne diesen Artikel oder schreibe in unser Forum wenn du noch weitere Energiefresser kennst oder Tipps parat hast, wie man ganz einfach Energie sparen kann.

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