Komfort durch Fußbodenheizung im Schlafzimmer

20.03.2013 by

Im Schlafzimmer eine Fußbodenheizung zu installieren sorgt für Komfort und macht das Aufstehen in den kalten Monaten etwas einfacher.

Auch wenn die Heizwärme im Haus über Heizkörper verteilt wird, ist es möglich in einzelnen Räumen eine Fußbodenheizung zu installieren. Dies gilt für beide, elektrische und wasserbetriebene Fußbodenheizungen. Welche Fußbodenheizung sich für dein Haus eignet hängt von dessen Beschaffenheit sowie der befindlichen Heizung ab.

Warmwasserleitungen lassen sich gut an befindliche Heizung anschließen

Eine Fußbodenheizung, deren Funktion auf durch Leitungen strömendes Warmwasser beruht ist nachhaltiger und verbraucht weniger Strom als die elektrische Variante. Die Fußbodenheizung kann unter dem befindlichen Fußboden verlegt und an die Heizung angeschlossen werden.

Die Fußbodenheizung muss jedoch korrekt installiert werden. Das zirkulierende Wasser in den Schläuchen kann nicht die gleiche hohe Temperatur haben, wie in den Heizkörpern. Deshalb muss ein Heizungsmischer eingebaut werden, der die Temperatur regelt.

Elektrische Fußbodenheizung spart Platz

Auch eine elektrische Fußbodenheizung hat ihre Vorteile gegenüber der Warmwasservariante. Ein Problem der Fußbodenheizung ist, dass die Schläuche und die nötige Dämmung recht viel Platz in Anspruch nehmen, was bei niedrigen Räumen zum Problem werden könnte.

Die Kabel der elektrischen Fußbodenheizung benötigen deutlich weniger Platz. Außerdem ist diese Variante leichter zu verlegen und kann fast überall installier werden, so lange die Stromversorgung sichergestellt ist – auch im Schlafzimmer. Außerdem ist der Effekt der elektrischen Fußbodenheizung schneller.

Es sollte also genau abgewogen werden, welche Fußbodenheizung am besten für das Schlafzimmer eignet.

Gemütliches Schlafzimmer.

Eine Fußbodenheizung im Schlafzimmer sorgt für Komfort und einen guten Start in den Tag.

Bodenbelag

Auch der Bodenbelag bestimmt, welche Art von Fußbodenheizung sich besser eignet. Prinzipiell vertragen  alle Fußbodenarten die Wärme einer Fußbodenheizung – auf mehr oder weniger gute Art und Weise. Manche Materialien sind besser geeignet, als andere und unterstützen die Wärmeverteilung.

Vor allem Fliesen verteilen die Wärme gut und vertragen Temperaturschwankungen. Da aber niemand Fliesen im Schlafzimmer haben möchte, werden an die anderen Materialien hohe Ansprüche gestellt.

Holz ist zum Beispiel wärmeempfindlich. Es gibt allerdings spezielle Heizungssysteme, die an einen Holzboden angepasst sind. Meist handelt es sich hierbei um eine Warmwasserheizung, da die Temperaturunterschiede weniger extrem sind.

Mit Fußbodenheizung Energie sparen

Da sich ein Zimmer viel gemütlicher und wärmer anfühlt, wenn die Wärme vom Boden aufsteigt, kann man mit einer Fußbodenheizung Heizenergie sparen. Die Vorlauftemperatur einer Fußbodenheizung ist einfach niedriger. Allerdings darf nicht vergessen werden, die Heizung im Sommer abzustellen. Viele gewöhnen sich so sehr an die gemütliche Wärme, dass sie sie auch in der warmen Jahreszeit nicht missen wollen. Dann sind jedoch die Einsparungen dahin.

Außerdem beeinflusst die Stärke der Dämmung unter der Fußbodenheizung die Effizienz. Eine schlechte Dämmung führt dazu, dass die Wärme sich nach unten verteilt.

Wenn du Fragen zum Thema Fußbodenheizung hast, dann stöbere etwas auf Dein Bauguide, schreibe in unser Forum oder kommentiere diesen Artikel.

1 kommentar

  1. Lutz Oertel

    Hallo Redaktion,

    ich empfehle bei der Planung unbedigt die Heizlast nach DIN EN 12831 zu ermitteln.
    Ebenso ist die Fußbodenheizung nach DIN EN 1264-3 zu berechnen.

    Warum?
    Damit der Verlegeabstand der berechneten Raumheizlast entspricht, die Vorlauftemperatur niedrig bleibt und der Oberbodenbelag für die berechnete Oberflächentemperatur geeignet ist.
    Dabei sollte ein delta t (Systemspreizung) von z.B. 35/28 °C (bei der wasserführenden Variante) anvisiert werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Lutz Oertel
    http://www.ibo-plan.de/

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