Clever: energiesparende Haustür

18.06.2012 by

Eine undichte Haustür lässt Unmengen an Wärme entweichen und die Heizkosten steigen. Warum also nicht bei der Dämmfähigkeit der neuen Haustür etwas genauer hinschauen? Es lohnt sich! Dein Bauguide verrät dir alles, was du über eine energiesparende Haustür wissen solltest.

Energiesparende Haustür mit Qualität

Bei einer neuen Haustür sollte wirklich mehr auf Qualität als auf den Preis geachtet werden. Wie gut modernen Haustüren vor Wind und Wetter schützen ist von Fabrikat zu Fabrikat verschieden.

Graue Hauswand mit moderner, baluer Tür.

Moderne Haustüren können viel mehr als das Haus zu verschließen. Sie helfen auch dabei Energie zu sparen.

Eine gute energiesparende Haustür sollte unabhängig von den Temperaturen formbeständig und feuchtigkeitsunempfindlich sein. Außerdem ist es wicht, dass die Tür keine Feuchtigkeit aufnimmt, da das Material sonst sehr schnell altert.

Darüber hinaus ist es reine Energieverschwendung, wenn die Haustür nicht dicht schließt.

U-Wert der Haustür

Wie bei Fenstern wird auch die Isoliereigenschaft von Haustüren mit dem U-Wert bestimmt. Dabei gilt: Je niedriger der U-Wert, desto besser isoliert die Tür.

Bei den gängigen Modellen liegt der U-Wert zwischen 0,8 und 1,6. Kein großer Unterschied? Doch, denn eine Haustür mit einem U-Wert von 0,8 isoliert doppelt so gut wie das Modell mit einem U-Wert von 1,6. Zudem haben ältere Türen meist einen U-Wert jenseits dieser Zahlen.

Häufig gibt es bei alten Türen Probleme wenn der Zwischenraum zwischen Tür und Rahmen nicht richtig dicht ist. Da viele Türen aus Holz hergestellt sind, arbeitet das Material stetig. So entstehen kleinste Lücken, durch die Kälte und Feuchtigkeit eindringen können.

Beispiel: Energieverlust

Der Unterschied zwischen einer schlecht isolierenden Tür und einer energiesparenden Haustür macht sich deutlich auf der Energiekostenabrechnung bemerkbar. Mit einer energiesparenden Haustür lassen sich im Schnitt 200 Kilowattstunden einsparen – ein Unterschied von einigen Zehneuroscheinen per Jahr.

Da eine neue moderne Tür ein paar hundert Euro kostet lohnt sich der Austausch einer gut funktionierenden Tür vielleicht ersteinmal nicht. Wird die alte Haustür aber sowieso ausgetauscht solltest du ruhig etwas mehr investieren.

Wetterverhältnisse

Es ist nicht nur der U-Wert der bestimmt wie gut eine Tür isoliert. Auch moderne Türen verändern ihre Form abhängig von den Wetterverhältnissen. Eine stabile und formbeständige Haustür muss auch in sich gut isoliert sein. Beliebt und bewährt ist hier Styropor.

Um das Risiko zu mindern, dass sich die Tür bei verschiedenen Wetterverhältnissen unterschiedlich verhält, gilt es eine richtig gute Tür zu wählen. Bei den Angeboten auf dem Markt fällt diese Wahl nicht immer leicht. Hier helfen Testberichte.

Letztendlich kannst du die Haustür durch ein zusätzliches Dach schützen. So ist die Tür geschützt und isoliert noch besser.

Weitere Problemquellen

Ein Fenster in der Haustür zu haben liegt im Trend. Jedoch stellt dieses auch eine Schwachstelle dar. Damit die Isolierfähigkeit der Haustür nicht verloren geht muss das Fensterglas der Energieeffizienz der Türe gerecht werden. Mit Energieglas kann man gute Werte erzielen. Erkundige dich immer, welche Art von Glas in der Tür verbaut ist.

Auch der Beschlag und die Scharniere können eine Quelle für Probleme sein. Metallbauteile werden stark beansprucht und müssen deshalb von guter Qualität sein. Schwächelt ein Scharnier wird die ganze Haustür schief und undicht.

Hoffentlich hast du keine Probleme mit der Haustür. Wenn du eine neue moderne und energiesparende Haustür eingebaut hast, dann freuend wir uns über deine Erzählungen als Kommentar oder im Forum.

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