Fassade verputzen

30.01.2012 von

Will man die Fassade verputzen muss man sich entscheiden, ob man dicken oder dünnen Putz aufragen will, wie groß die zu verputzende Fläche sein wird und welches Fabrikat man verwenden möchte. Dein Bauguide versucht alle wichtigen Fragen zum Thema Fassade verputzen zu klären. Hast Du weitere Fragen, dann kannst Du diese gerne in unserem Forum stellen.

Fassade verputzen – Gründe

Fassaden werden nicht nur der Optik wegen verputzt, sondern auch um die Mauern luftdicht und wasserabweisen zu machen. Mauern aus Tonziegeln besitzen diese Eigenschaften schon von Beginn an, weshalb diese nur mit dünnem Material verputzt werden.

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Eine verputzte Fassade dämmt und schützt das Haus vor Witterungseinflüssen.

Erste Schritte

Macht man sich daran, die Fassade zu verputzen, beginnt man am besten damit, die Fenster und Türen ordentlich abzudecken, damit diese keinen Putz abbekommen.

Je nach Material muss man unterschiedlich vorgehen. Es ist wichtig, denn Anweisungen des Herstellers zu folgen. Einige Fabrikate benötigen eine Grundierung – auch Primer genannt.

Der Grund muss sauber und staubfrei sein. Zwischen der Grundierung und dem Putz kann man, bei Bedarf ein Netz einziehen, so hält der Putz und die Fläche über den Ziegeln wird und bleibt eben, da der Putz nicht in die Fugen einzieht.

Tipp: Verputze zuerst die Ecken und Kanten und dann die großen Flächen. Bei den Ecken verwendet man Eckschutzprofile, so werden diese sauber und gerade. Eins Schlussleiste am unteren Ende sorgt für einen schönen Abschluss.

Zwischen den einzelnen Schichten Putz, sollte man genug Zeit vergehen lassen, damit alles gut durchtrocknet. Geduld ist also wichtig, will man ein gutes und haltbares Ergebnis. Der Außenputz kann auch aufgespritzt werden.

Große Auswahl

Die Auswahl bezüglich Mörtel, Struktur und der Methode ist groß. Bevor man loslegt kann man eine Runde durch die Nachbarschaft machen und sich umsehen und inspirieren lassen.

Je nachdem ob man dicken oder dünnen Putz aufträgt und um welche Unterlage es sich handelt geht man unterschiedlich vor. Bei dickem Mörtel beispielsweise werden die Fugen eher unsichtbar als bei dünnem. Allerdings nimmt dicker Putz mehr Arbeitszeit in Anspruch.

Nachdem man sich entschieden hat, ob dünner oder dicker Putz aufgetragen werden soll stellt sich die Frage nach dem Fabrikat. Hier holt man sich am besten Rat bei einem Maurer mit Erfahrung.

Tipps zur Ausführung

Die Temperaturen während der Arbeiten sollten nicht unter +5 Grad liegen, denn sonst kann der feuchte Mörtel gefrieren und es bilden sich Risse. Gleiches gilt für direkte Sonneneinstrahlung, die den Putz zu schnell trocknen und spröde werden lässt.

Kosten für Fassadenputz

Die Kosten für einen Fassadenputz fallen natürlich unterschiedlich hoch aus. Die liegt daran, ob man die Arbeiten selber ausführt oder einen Maurer engagiert, welches Material man verwendet und wie groß die zu verputzende Fläche ist.

Das Material für dünnen Putz ist etwas teuer, allerdings benötigt man für dickeren mehr Zeit. Unterm Strich kommt man also ungefähr auf das gleiche Ergebnis.  Im Schnitt muss man mit etwa 70-100 Euro pro Quadratmeter inklusive Material und Arbeitskosten rechnen. Ein Gerüst kostet extra. Bestimmt gibt es auch günstigere Angebote, allerdings sollte man unbedingt auf gute Qualität achten.

Tipp: Bei einer Sanierung darf das Wärmedämmverbundsystem nicht vergessen werden.

Wenn Du Erfahrung mit dem Verputzen von Fassaden hast, kannst Du uns gerne davon erzählen oder Fragen stellen – als Kommentar oder in unserem Forum.

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