Alles dicht? Schutz für’s Dach durch Dampfbremse

04.06.2014 by

Beim Dachausbau kommt es immer wieder zu schwerwiegenden Fehlern. Es wird zwar alles so weit abgedichtet, aber an eine Dampfbremse wird oft nicht gedacht.

Gerade durch kleine Ritzen kann schwerwiegender Schaden an der Dachkonstruktion entstehen. Wenn erst einmal Feuchtigkeit unter die Wärmedämmmaterialien gezogen ist, ist es schwer, diese Feuchtigkeit wieder heraus zu bekommen.

Mit einer Dachabdichtung bares Geld sparen

Natürlich ist die Feuchtigkeit nicht das einzige Problem das auftritt, wenn die Dachabdichtung nicht ordentlich durchgeführt wurde. So wird zudem noch Energie verschwendet, da die Wärme aus dem Haus durch diese kleinen Ritzen austreten kann. Da die Heizkosten in den letzten Jahren enorm gestiegen sind und wohl auch weiterhin steigen, ist eine Dampfbremse die günstigste Art Energie zu sparen.

Bei Neubauten und Dachsanierung müssen seit der Energieeinsparverordnung die bestimmte Standards eingehalten werden. Mit einer Dampfbremse wird das Dach nach energetischen Modernisierungen perfekt abgedichtet.

Die spezielle Wirkungsweise der Dampfbremse

Die Dachabdichtung mittels der qualitativ hochwertigen Dampfbremse besteht aus einer Polyamidfolie oder aus einer Polyethylenfolie. Diese besitzt die Eigenschaft, das von außen eindringender Wasserdampf nicht durch das Dach kommt. Die spezielle Dachabdichtung ist für alle Schrägdächer sowie alle Flachdächer geeignet.

Die Dampfbremse schützt das Dach vor eindringender Feuchtigkeit und mindert den Energieverlust.

Die Dampfbremse schützt das Dach vor eindringender Feuchtigkeit und mindert den Energieverlust. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Dampfbremse wird zwischen der Wandverkleidung raumseitig und der Dachdämmung angebracht, damit die Dachabdichtung die Dämmmaterialien unter dem Dach und den Sparren optimal vor Wasser- und Dampfeintritt schützen kann.

Es ist wichtig, dass die Dampfbremse eingebaut wird, damit eine vollständige Abdichtung am Dach gewährleistet ist. Gerade in Ecken und Verwinkelungen kann es sonst zu Problemen kommen. Dabei setzt sich über einen längeren Zeitraum Wasser ab. Mit der Dampfbremse wird dieses Problem behoben, sodass kein Schaden am Dach entsteht. Im Gegensatz zur Dampfsperre, kann das Dach jedoch noch “atmen”.

Die Dampfbremse fachgerecht anbringen

In den Prospekten der Baumärkte wird vollmundig versprochen, dass ein jeder diese anbringen kann. Leider werden gerade hierbei viele Fehler vom Laien gemacht, sodass nur Handwerker diese anbringen sollten.

Ein Dachdecker kennt sich mit den bauphysikalischen Zusammenhängen aus, ein Laie hingegen macht bei der Anbringung der Dachabdichtung viele Fehler, die gravierende Folgen haben können. Ein Fachmann weiß dagegen ganz genau, wie er Fehler bei der Ausführung vermeidet. Immerhin kann es ansonsten zu Feuchtigkeitsschäden aber auch zu Wärmebrücken kommen.

Gerade bei Heimwerkern kommt es immer wieder zu Fehlern, die zu einem dauerhaften Schaden an der Konstruktion und an der Bausubstanz führen können. Diese Schäden später wieder zu beseitigen, kostet ein Vielfaches mehr, als die Dampfbremse am Dach gleich durch einen Fachmann durchführen zu lassen.

Die Kosten variieren

Die Kosten für die Anbringung der Dampfsperre sind gering, im Gegensatz zu den Schäden, die ohne eine vernünftige Dachabdichtung entstehen. Eine genaue Preisnennung kann an dieser Stelle nicht stattfinden, da gerade die verwendeten Materialen und der Arbeitseinsatz immer mit berücksichtigt werden müssen. Auch die unterschiedlichen Qualitäten der Dampfbremse variieren, sodass dieses nur vor Ort genau geklärt werden kann.

 

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