Wärmepumpenförderung 2012

25.01.2012 by

Energie zu sparen ist angesagt – schont man dadurch nicht nur den eigenen Geldbeutel sondern auch die Umwelt. Besonders viel Energie kann man sparen, wenn man die alte Heizung gegen eine moderne und effiziente Anlage austauscht: zum Beispiel eine Wärmepumpe. Die Investitionen sind jedoch nicht gerade gering. Abhilfe schaffen Förderungsprogramme für besonders effiziente Geräte. Dein Bauguide schaut sich genauer an, was sich bei der Wärmepumpenförderung 2012 ändert.

Änderungen bei Wärmepumpenförderung 2012

Wer sich bisher staatliche Zuschüsse für den Einbau einer modernen Wärmepumpe sichern wollte, für den spielte vor allem die Jahresarbeitszahl eine tragende Rolle. Dies hat sich seit dem Jahreswechsel geändert. Die Vorschriften sind strenger geworden und somit werden nicht mehr ganz so viele Wärmepumpen förderberechtigt.

Ein Bündel Geldscheine vor einer Wärmepumpe.

Die Förderung 2012 bezieht sich nur noch auf besonders effiziente Wärmepumpen.

Seit 2012 ist neben der Jahresarbeitszahl zudem für die Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auch der COP-Wert, der Coefficient of Performance, ausschlaggebend. Somit basiert die Effizienz einer Wärmepumpe nunmehr auf zwei tragenden Werten. Dies führt dazu, dass einige Geräte auf dem Markt durch das Raster fallen.

Will man sich also eine Wärmepumpe anschaffen, gilt es genau zu prüfen, ob das Gerät die geforderten Ansprüche erfüllt.

Vorteile für den Verbraucher

Die strikteren Vorgaben schränken auf den ersten Blick betrachtet ein. Allerdings bieten sie dem Verbraucher einige Vorteile. Die tatsächliche Effizienz der Wärmepumpe lässt sich besser vergleichen.

Die Jahresarbeitszahl wird unter Realbedingungen ermittelt. Diese können jedoch, je nach genutzter Wärmequelle, Antriebsenergie und Vor-Ort-Bedingungen unterschiedlich ausfallen, was einen objektiven Vergleich oft schwer machte.

Durch die Änderungen verliert die Jahresarbeitszahl nicht an Bedeutung. Ganz im Gegenteil. Der COP-Wert kommt lediglich als zusätzliches Kriterium hinzu.

COP-Wert  – Standardisiertes Gütekriterium

Warum aber wird der Vergleich der Effizienz durch Hinzunahme des COP-Werts einfacher? Dies liegt im Grunde daran, dass der COP unter kontrollierten Laborbedingungen ermittelt wird und somit vergleichbare Standartwerte wiedergibt – unabhängig von den vor Ort unterschiedlichen Rahmenbedingungen.

Von einer unabhängigen Prüfinstanz ermittelt, werden Geräte mit gutem COP-Wert mit einem EHPA-Siegel ausgestattet. Es bleibt zu erwarten, dass diese Kriterien nicht von allen Wärmepumpen erfüllt werden können, die in der Folge nicht mehr förderberechtigt sein werden.

Förderungsantrag lohnt sich

Auch wenn die Förderung durch die verschärften Vorgaben komplizierter scheint, tut man trotzdem gut daran sich danach zu erkundigen und einen Antrag zu stellen – denn die Förderung lohnt sich aus finanzieller Sicht. Je effizienter die Wärmepumpe, desto höher die Förderung. Folge: Die relativ hohen Investitionskosten gleichen sich schneller aus und man kann richtig sparen.

Ganz egal, ob man beim BAFA, der KfW oder anderen Förderbanken einen Antrag stellen möchte, ist es ratsam sich über genaue Konditionen und Fristen zu informieren. Hierzu wendet man sich am besten an die bestreffende Stelle.

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