Vermeide Wasserschaden in der Küche

07.01.2013 by

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Dies gilt vor allem für Wasserschäden. Jedes Jahr müssen deutsche Haushalte tausende von Euros bezahlen, um die Folgen eines Wasserschadens zu beseitigen. Oft sind diese Ausgaben unnötig. Durch ein paar einfache Vorsichtsmaßnahmen, kann man das Gebäude vor Schäden durch tropfende Leitungen, leckende Kühlschränke und undichte Spülmaschinen schützen.

Kleiner Wasserschaden, große Folgen

Die Küche ist einer der Räume, die besonders anfällig für einen Wasserschaden sind. Große Leckagen werden meist schnell bemerkt und behoben.

Geschirr im Spülbecken.

In der Küche herrscht ein besonders großes Risiko für einen Wasserschaden. Spüle und Weißwahren müssen geschützt werden.

Schlimmer ist es mit kleineren Undichtigkeiten, die über Monate unbemerkt bleiben. Steter Tropfen höhlt den Stein – im negativen Sinne. Auch diese kleinen Lecks können große Folgen haben – wenn nicht sogar größere als ein akuter Wasserschaden. Das Wasser dringt langsam, aber stetig ins Mauerwerk ein und führt zu Fäule und Schimmelbildung.

Es gilt also, die Küche vor Wasserschäden zu schützen.

Bodenschutz

Der Boden unter dem Kühlschrank, der Gefriere oder der Spülmaschine kann mit einer Plastikunterlage, einer Art Auffangwanne, versehen werden, durch welche Leckagen schnell entdeckt und das Boden geschützt wird. Das Wasser fließt dann nicht in die dahinter liegende Wand, sondern nach vorne in den Raum – das Problem wird schnell entdeckt.

Spülbecken und Leitungen

In der Nähe der Spüle können ebenso Wasserschäden auftreten. Auch hier gibt es spezielle Schutzvorrichtungen, die auf einem ähnlichen Prinzip wie die der Weißwaren beruhen. Zusätzlich müssen aber auch Abflussrohre und Wasserleitungen geschützt werden. Die Dichtungen müssen intakt sein und es ist ratsam, deren Sitz und Zustand hin und wieder zu kontrollieren.

Versicherungsfrage

Damit man bei einem Wasserschaden finanziell nicht in den Ruin getrieben wird, ist ein guter Versicherungsschutz das A und O.

Wichtig ist, zuerst den Schaden genau zu dokumentieren. Hierfür werden der Schaden selbst, aber auch alle in Mitleidenschaft gezogenen Gegenstände fotografiert. Als Mieter muss der Vermieter schnellst möglich über den Wasserschaden in Kenntnis gesetzt werden.

Jede Versicherung hat andere Bedingungen. Über die genauen Details sollte man sich also direkt bei der Versicherung informieren. Bei einem Wasserschaden sind in der Regel drei Versicherungen zuständig, je nachdem was beschädigt wurde:

  • Haftpflichtversicherung
  • Wohngebäudeversicherung
  • Hausratversicherung

Beschränkt sich der Wasserschaden lediglich auf die eigenen vier Wände, mit Folgen wie Schimmel und Feuchtigkeitsansammlung wird der Schaden der Wohngebäudeversicherung gemeldet.

Wurden Möbel und andere Gegenstände beschädigt, ist die Hausratversicherung der richtige Ansprechpartner.

Ist der Schaden nicht nur auf die eigene Wohnung begrenzt, sondern betrifft auch den Nachbarn, muss man sich an die (private) Haftpflichtversicherung wenden.

Wie ein Wasserschaden reguliert wird, kann nicht pauschal festgelegt werden. Jeder Schaden muss individuell beurteilt werden und unterscheidet sich bezüglich der Versicherung von Fall zu Fall.

Wenn du Erfahrung mit einem Wasserschaden oder Fragen zum Thema hast, dann schreibe uns gerne ins Forum oder einen Kommentar.

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