Malerarbeit: Streichen und Tapezieren – Tipps und Tricks

26.09.2012 by

Wenn man zuhause  streichen oder tapezieren will muss man gut vorbereitet sein. Es gibt ein paar Dinge zu bedenken, damit das Ergebnis später richtig gut aussieht. Dein Bauguide verrät dir ein paar Tipps und Tricks zum Thema Malen und Tapezieren.

Streichen und Tapezieren nur mit Vorarbeit

Das wichtigste beim Streichen und Tapezieren ist die Vorarbeit. Besonders bei der Vorbereitung des Untergrundes unterlaufen Privatpersonen die meisten Fehler, die das endgültige Ergebnis negativ beeinflussen.

Spachteln ist nicht ganz so einfach, wie man vielleicht vermutet. Geht schon beim Spachteln etwas schief, wird es schwer im Nachhinein die Fehler zu beheben.

Nehme dir deshalb zum Verspachteln von Löchern und Rissen genug Zeit:

  • Verspachtele die Löcher einmal und lasse die Spachtelmasse ordentlich trocknen.
  • Wenn nötig, spachtelst du danach ein zweites Mal. Die Masse muss wieder ordentlich trocknen.
  • Schleife im Anschluss alle Unebenheiten ordentlich ab.

Reinigung: Streichen vs. Tapezieren

Eine gestrichene Wand ist leichter sauber zu halten als eine tapezierte. Kleine Verschmutzungen lassen sich meist schnell abwischen. Die früher häufig verwendeten Vinyltapeten waren leicht zu reinigen, jedoch werden diese immer seltener verwendet. Eine Papiertapete hingegen saugt Flecken auf.

Tapezieren ist nicht schwer

Tapezieren ist nicht so kompliziert wie es scheint, wenn du auf ein paar Dinge achtest:

  • Passe Muster genau an.
  • Spare nicht an Kleister.
  • Lass den Kleister gut in die Tapete einziehen bevor du sie an der Wand anbringst.

Die Tapeten sollten sich gut mit Kleister vollsaugen. Ein häufiger Fehler ist, die Tapeten zu schnell an die Wand zu heften – in dem Irrglauben, dass der Kleister ja trocknet. Die Folge: Es bilden sich Luftblasen, die man nicht wegbekommt.

Leiter für die Renovierung.

Befolgt man beim Renovieren ein paar einfache Spielregeln ist weder das Tapezieren, noch das Streichen schwer. © Rainer Sturm  / pixelio.de

Zudem sollte man den Boden, sowie die übrigen Wände und Möbel schützen – egal, ob man streicht oder tapeziert.

Decke nicht vergessen

Mit dem Tapezieren oder Streichen der Wände ist es aber nicht getan. Auch die Decke muss mit aufgefrischt werden. Mit der warmen Luft steigt Staub nach oben und so sehen vor allem die Decken über den Heizkörpern immer etwas grauer aus. Noch schmutziger wird die Decke, wenn der sogenannte Fogging-Effekt auftritt und sich die Wände und Decken schwarz verfärben.

Deshalb sollten im Zuge einer Renovierung der Wände auch immer die Decken tapeziert oder gestrichen werden. Der Zeitaufwand ist nicht unbedingt größer. Zuerst verspachtelst du die Wände, streichst dann die Decke und tapezierst oder malst zuletzt die Wände.

Entscheidest du dich für farbige Wände, dann achte darauf, dass die Mischung mit einem Code versehen ist, damit du die exakte Nuance später nachkaufen kannst.

Tipps zum Streichen und Tapezieren

  • Arbeite beim Verspachteln ordentlich und in mehreren Durchgängen.
  • Lasse die Spachtelmasse zwischendurch gut durchtrocknen.
  • Nehme dir beim Tapezieren von gemusterten Tapeten genug Zeit. Unter Zeitdruck werden die Muster schief und passen nicht zusammen.
  • Spare nicht beim Tapetenkleister und lasse die Tapetenbahn richtig quellen bevor du sie an die Wand anbringst.
  • Decke die umliegenden Wände, den Boden und die Möbel gut ab.
  • Vergiss nicht, auch die Decke zu streichen.
  • Ein Probeanstrich bewahrt dich vor Fehlern bei der Farbwahl.
  • Hast du dich für eine Nuance entschieden, dann achte darauf, dass sie sich später exakt nachmischen lässt.
Und wenn du es trotz unserer Tipps nicht wagst, den Pinsel selber in die Hand zu nehmen, dann engagiere einen Maler, der die Arbeiten für dich übernimmt. Aber denke daran, immer mehrere Angebote einzuholen, um die beste Leistung zu erhalten.

Schreibe uns gerne einen Kommentar oder ins Forum, wenn du noch weitere Tipps oder Fragen zum Thema Malen oder Tapezieren hast.

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