Malerguide: Holzschutz und Grundierung

22.10.2013 by

Im Innenraum nicht unbedingt notwendig, im Außenbereich aber von großer Wichtigkeit ist der Holzschutz. Das Naturmaterial lässt sich durch eine Grundierung vor Witterungseinflüssen schützen und zur optimalen Haltbarkeit und Nachhaltigkeit gestalten.

Durch Regen, Schnee und Sonnenbestrahlung kann Holz in seinen positiven Eigenschaften abnehmen und porös werden oder faulen. Mit aufgebrachtem Holzschutz widersteht das Material den Einflüssen von Außen und wird durch eine Grundierung mit hoher Nachhaltigkeit bearbeitet.

Holzschutz selber auftragen?

Auf der Terrasse, bei Gartenmöbeln oder Carports sollte der Heimwerker in keinem Fall auf eine Grundierung mit schützenden Eigenschaften verzichten, um das Material vor Wind und Wetter zu schützen.

Die Kosten für eine witterungsbeständige Behandlung von Holz sind sehr gering, sodass mit ein wenig handwerklichem Geschick als Maler in der Regel keine professionelle Firma mit der Dienstleistung beauftragt werden muss – so lange es sich um kleine, simple Maßnahmen, wie beispielsweise die Gartenmöbel, handelt. Wem es an Geschick fehlt, kann sich von Malern Angebote erstellen lassen.

Um Gartenmöbel, Terrasse oder Fassade vor Wind und Wetter zu schützen empfiehlt es sich, einen Holzschutz aufzutragen.

Um Gartenmöbel, Terrasse oder Fassade vor Wind und Wetter zu schützen empfiehlt es sich, einen Holzschutz aufzutragen.

Effektiver Holzschutz

Sowohl Lasuren, als auch Lacke für den Außenbereich überzeugen mit schützenden Eigenschaften und sollten entsprechend ihrer Wirkung gewählt werden. In der Entscheidung für ein Material kann der Heimwerker zwischen zahlreichen Möglichkeiten beim Holzschutz wählen und eine Grundierung bevorzugen, die entweder die natürliche Holzmaserung sichtbar erhält, oder aber eine farbige Lackierung mit dichter Oberfläche aufzeigt.

Da Holzschutz ständigen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, erweist sich eine jährliche Prüfung der Dichte von Vorteil. Bei beschädigten Stellen in der Grundierung ist es ratsam, das Holz neu aufzubereiten und eine neue Schicht Holzschutz aufzutragen.

Kratz- und stoßfeste Lacke oder Lasuren sind zu bevorzugen, da sie sich auch gegen Witterungseinflüsse besonders effektiv behaupten und mit einer langen Haltbarkeit auf dem Material überzeugen.

Mehrwert mit geringem Kostenaufwand

Unbehandeltes Holz bleicht und trocknet durch die Sonne aus, saugt sich bei Regen mit Wasser voll und verwittert im Laufe der Zeit. Durch eine Behandlung der Oberfläche können weder Sonne noch Regen dem Holz einen großen Schaden zufügen.

Die Grundierung wird einfach mit einem Pinsel aufgetragen, wobei ein zweifacher Anstrich zu bevorzugen ist und für eine wirkliche Dichte sorgt. Um die benötigte Menge an Grundierung zu kaufen, sollten die zu bearbeitenden Flächen berechnet und in der Menge verdoppelt werden, sodass der Holzschutz für einen doppelten Anstrich reicht und eine lückenlose Verarbeitung möglich ist. Beim Auftragen sollte mit dem Pinsel oder wahlweise einer Malerrolle in Richtung der Maserung des Materials gearbeitet werden, sodass die Grundierung ebenmäßig und mit einer glatten Oberfläche aufgebracht wird.

Die Wirkung erhöht sich, wird das Holz im Vorfeld von Schmutz und Staub befreit und befindet sich zum Zeitpunkt der Bearbeitung in einem trockenen Zustand. Wird Holzschutz auf nasses Holz aufgetragen, sollte man sich zu einer Lasur, nicht aber für einen Lack entscheiden. Dieser würde die Feuchtigkeit einschließen und so trotz guter Absichten zu einer Verwitterung des Holzes führen. Die Grundierung schützt Holz im Außenbereich effektiv und sorgt für eine hohe Haltbarkeit von Holzdächern und Fassaden, von Terrassen und auch von Fußböden und Garten Möbeln.

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