Küche: Arbeitsplatte abdichten

19.03.2012 by

Die Arbeitsplatte in der Küche muss besonders zwischen dem Spülstein und der Wand gut abgedichtet werden. Indem man besonderes Augenmerk auf die Stellen, die oft Feuchtigkeit ausgesetzt sind, legt, kann Feuchtigkeitsschäden vorgebeugt werden. Dein Bauguide sagt Dir, wie Du die Arbeitsplatte abdichten musst.

Wasser belastet Feuchtigkeitsschutz

Da Du wahrscheinlich ständig in der Küche zu tun hast und so gut wie immer Wasser im Spiel ist, ist es wichtig, dass die Arbeitsplatte und die Wand der Feuchtigkeit stand halten. Der erste Schritt ist, dass die Küche von einem Fachmann renoviert wird, der sich mit Feuchtigkeitsschutz auskennt. Denn Du als Küchenbesitzer musst dafür Sorge tragen, dass die Küche vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Risikozone für Feuchtigkeitsschäden in der Küche

Genau dort, wo die Wand auf die Arbeitsplatte trifft, besonders hinter dem Spülstein, ist es extra wichtig die Augen offen zu halten. Denn dort sammelt sich Wasser an. Ist die Abdichtung mangelhaft kann Wasser in die dahinter liegende Wand eindringen. Folge: Feuchtigkeitsschäden.

Spülbecken mit Putzutensilien wie Lappen und Schwamm.

Ist die Arbeitsplatte nicht ordentlich abgedichtet können Feuchtigkeitsschäden an der Wand entstehen.

Die Feuchtigkeit greift die Wand an und schwächt diese. Auf lange Sicht kann sich gesundheitsschädlicher Schimmel bilden und plötzlich steht eine teure und aufwändige Küchenrenovierung an.

Überprüfe die Fugen und Feuchtigkeitssperre

Zwischen der Wand, dabei ist es egal, ob diese gefliest ist oder nicht, und der Spüle befindet sich eine Fuge, die gut abgedichtet vor Feuchtigkeit schützen soll.

Gleite mit dem Finger an dieser Fuge entlang und überprüfe sie auf Stellen, an denen sich das Material gelöst hat oder porös geworden ist.

Findest Du keine Fehler, kannst Du es dabei belassen. Ansonsten muss die Abdichtung vorsichtig entfernt werden. Benutze gerne ein besser, achte aber darauf, dass Du die Wand oder Arbeitsplatte nicht beschädigst.

Lass die Fläche trocknen

Ist die Fuge gesäubert, kannst Du sie auf sichtbare Feuchtigkeitsschäden überprüfen. Sind bereits Schäden vorhanden, müssen diese behoben werden. Ansonsten lässt Du die Fläche ein paar Tage ordentlich durchtrocknen. Willst Du den Prozess beschleunigen, kannst Du mit Warmluft nachhelfen. Während die Fläche trocknet, kannst Du die nächsten Schritte vorbereiten indem Du ein Markierungsband an der Wand und der Arbeitsplatte anbringst.

Mit Silikon verfugen

Silikon für die Fuge, das widerstandsfähig und gegen Feuchtigkeit schützt findet man in jedem gut sortierten Bauchfachhandel. Drücke eine kleine Menge aus der Tube in die Fuge. Mit einem Finger kannst Du das Silikon schnell glattstreichen.

Ist die Fuge getrocknet, kannst Du das Markierungsband entfernen und hast eine schöne, gerade Fuge, welche die Wand vor Feuchtigkeit schützt.

Der ganze Prozess dauert nicht besonders lange und es lohnt sich ein paar Stunden zu investieren. Denn nun hast Du Ruhe und vermeidest aufwändige und teure Renovierungen.

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Abdichten der Küche gemacht? Verrate sie uns oder stelle Deine Fragen als Kommentar oder im Forum.

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