Gartenarbeit im Herbst

23.10.2013 by

Die Gartenarbeit wir im Herbst nicht weniger. Allerdings machen die kühleren Temperaturen, die Herbstsonne und die duftende Erde die Arbeit besonders schön. Und die Zeit, die du jetzt in die Gartenarbeit investierst, wird dir im Frühjahr gutgeschrieben.

Tipps zur Gartenarbeit

Altes Laub, Frostschutz und neue Pflanzen. Dies sind nur einige Dinge, um die du dich im Herbst bei der Gartenarbeit kümmern musst. Dein Bauguide hat vieleTipps zur Gartenarbeit im Herbst parat.

Herbstlaub als Schutz

Plötzlich fällt das Laub in großen Mengen. Lasse es nicht auf dem Rasen liegen sondern verwende es als Forstschutz unter Büschen und Hecken. Im Frühjahr kannst du die Reste entfernen, die noch nicht verrottet sind. Bis dahin allerdings bildet das Herbstlaub eine Schutzschicht in den Beeten.

Wasser abstellen

Die frostigen Nächte sind nicht mehr allzu weit entfernt. Stelle deshalb draußen das Wasser ab, damit die Leitungen nicht springen.

Blumentöpfe

Blumentöpfe aus Plastik oder Metall halten der Kälte stand. Sind sie mit frostunempfindlichen Gewächsen bepflanzt, können sie ruhig draußen stehen bleiben. Glasierte Tontöpfe und solche mit kleinen Rissen sollten jedoch nach drinnen verfrachtet werden.

Auch im Herbst gilt es den Garten zu pflegen.

Auch im Herbst gilt es den Garten zu pflegen.

Frostschutz

Verfolge den Wetterbericht und achte auf erste Frostankündigungen. Bei empfindlichen Pflanzen reicht schon eine kalte Nacht. Packe die Pflanzen gut ein oder decke sie ab. Kokosmatten, Gewebe und Tannenzweige eignen sich gut.

Fallobst

Sammle das Fallobst auf. Ungenießbares wandert auf den Kompost, der Rest in den Magen oder die Einmachgläser.

Neue Pflanzen

Kann man im Herbst noch neue Pflanzen einsetzen? Ja! Es gibt viele schöne Herbstgewächse für Töpfe und Beete. Außerdem lohnt es sich, den Garten für den kommenden Frühling vorzubereiten.

Rasenmähen

Sinken die Temperaturen unter 10 Grad wächst das Gras langsamer oder stoppt sogar ganz. Mähe also den Rasen rechtzeitig vor dem Winter – nicht zu kurz. Und sammle das geschnittene Gras auf. Zusammen mit dem Laub schützt es die Beete.

Umgraben

Bevor der erste Frost kommt ist es an der Zeit die Beete umzugraben und empfindliche Blumenzwiebeln einzusammeln und diese bis zum Frühjahr kühl, trocken und forstsicher zu lagern.

Kampf gegen Schnecken

Nacktschnecken überwintern in der Erde, im Kompost oder in kleinen Rissen in den Wänden. Die Schnecken sind so lange aktiv, bis das Thermometer unter acht Grad fällt. Sammle also alle ein, die dir über den Weg kriechen.

Weg mit Unkraut

Was du jetzt schon an Unkraut entfernst, musst du im Frühling nicht auszupfen. Im Herbst ist die Erde feucht und du kannst das Unkraut meist mit der ganzen Wurzel erwischen.

Pilze

Die Pilze die auf der Wiese oder in den Beeten sprießen sind meist leider keine Pfifferlinge. Sie entstehen meist wenn es zu feucht ist, oder der Rasen nicht genügend Nährstoffe bekommt. Um den Pilzbefall in den Griff zu bekommen helfen im Notfall Fungizide. Ist der Rasen gesund und bekommt genügend Nährstoffe wird er erst gar nicht von Pilzen befallen.

Stehen lassen

Lasse getrocknete Stauden stehen. Diese sehen im Winter nicht nur hübsch aus, sondern schützen andere Pflanzen. Erst im Frühling schneidest du die getrockneten Halme und Zweige zurück. Dies gilt vor allem für Kräuter und Ziergras. Vor allem Ziergras beginnt zu verrotten, wenn es im Herbst zurückgeschnitten wird.

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