Hauskontrolle nach dem Winter

02.07.2013 by

Regen, Schnee, Stürme – der Winter hinterlässt seine Spuren. Ob beschädigte Rohre, in Mittleidenschaft gezogene Holzteile oder Risse in der Fassade – nach dem Winter ist es Zeit das Haus zu inspizieren. Dein Bauguide hat ein paar Tipps zur  Hauskontrolle nach dem Winter zusammengestellt. In unserem Artikel „Kontrolle des Hauses: Dach, Fundament und Fassade“ findest du weitere Informationen zur Hauskontrolle.

Schneebedecktes Hausdach.

Nach dem Winter ist es an der Zeit, das Haus auf Schäden zu kontrollieren.

Suchst du nach Schäden am Haus wenn es Frühling wird? Wie gehst du bei der Hauskontrolle vor? Verrate es uns in einem Kommentar am Anschluss an diesen Artikel oder schreibe in unser Forum.

Risse in der Fassade

Sammelt sich Feuchtigkeit an der Fassade und schwanken die Temperaturen können sich Risse bilden. Besonders an empfindlichen Stellen wie Türen, Fenstern, Leuchten oder Rollläden sollte genau hingeschaut werden. Hierbei sollte man darauf achten, wie tief die Risse sind. Also ob nur der Putz betroffen ist, oder schon das Mauerwerk.

Damit keine größeren Schäden entstehen sollten die Risse in jedem Fall von einem Fachmann beseitigt werden. Denn wenn Feuchtigkeit eindringt kann dies bis auf die Dämmung geschehen – mit verheerenden Folgen wie beispielsweise Schimmelbildung oder Algen- und Mooswachstum.

Hier kannst du nachlesen, wie man die Fassade verputzt.

Eindringende Feuchtigkeit

Risse und undichte Stellen sind das ideale Ziel für Schmelzwasser, das sich so ungehindert einen Weg ins Innere bahnen kann. Das Haus ist vor allem am Dach, an den Fensterrahmen, an Ecken und Kanten und ähnlichen Stellen anfällig für eindringende Feuchtigkeit und den Folgeschäden. Lese mehr zu den empfindlichen Stellen in unserem Artikel „Feuchtigkeit – Hier ist das Haus anfällig“.

Dachkontrolle

Im Winter nagen die Wettereinflüsse am Dach. Deshalb sollte genau Kontrolliert werden, dass alle Dachziegel am Platz und nicht locker sind. Gleiches gilt für Regenrinnen und Fallrohren sowie Schneefanggitter und andere, auf dem Dach angebrachten Teile, die sich durch Stürme gelockert haben können. Lese hierzu auch unseren Artikel „Dachkontrolle nach dem Sturm“.

Verstopfte und zugefrorene Fallrohre können zu Problemen mit Feuchtigkeit führen.

Verstopfte und zugefrorene Fallrohre können zu Problemen mit Feuchtigkeit führen.

Hat man am Ende des Herbstes nicht geschafft, alles Laub und Moos zu entfernen, kann sich dieses während des Winters in der Dachrinne ansammeln. Die Folge: Das Wasser kann nicht mehr abfließen und läuft stattdessen an der Hauswand entlang. So sammelt sich Feuchtigkeit im Mauerwerk und kann zu Problemen führen – vor allem, wenn sich Risse in der Fassade gebildet haben. Säubere deshalb die Rohre und dichte mögliche Lecks ordentlich ab.

Holzbauteile

Holz ist besonders anfällig für Feuchtigkeit, denn es bietet den idealen Nährboden für Algen, Pilze und Moos, die die Bauteile langsam zersetzen. Deshalb sollte besonders Augenmerk auf Fensterläden und andere Holzverkleidungen gelegt werden. Ist das Holz weich und brüchig, ist es an der Zeit es auszutauschen. Risse können mit einer speziellen Spachtelmasse versiegelt werden. Sind alle angegriffenen Stellen abgeschliffen, kann neu geölt oder Lackiert werden – Hauptsache, das Holz ist wieder geschützt.

Wenn du weitere Tipps zum Frühjahrs-Check hast, dann schreibe uns gerne einen Kommentar oder ins Forum.

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