Einrichtung mit richtigem Farbschema

12.04.2012 von

Beim Einrichten des Zuhauses geht es darum, das perfekte Zusammenspiel zwischen Möbeln, Licht, Farben und Stilen zu schaffen. Das ist nicht ganz einfach und es erfordert viel Fingerspitzengefühl vor allem die Farbe auszuwählen und zu arrangieren, ohne dass es zu gewollt und steif wirkt. Dein Bauguide hat den perfekten Grundkurs parat, damit die Einrichtung mit dem richtigen Farbschemagelingt.

Gelbes Sofa mit bunten Kissen und Decken.

Mit bunten Akzenten beweist Du Mut zur Farbe.

Ausgangspunkt: Wandfarben

Entweder kannst Du damit beginnen zu tapezieren oder zu streichen, um genau das Farbschema zu erhalten, welches Du anstrebst. Oder Du gibst Dich mit den vorhandenen Farben zufrieden. Du kommst meist nicht drum herum wenn Du gerade erst neu eingezogen bist und weder Zeit noch Geld in Renovierungsarbeiten investieren willst.

In jedem Fall ist es wichtig, dass Du von den Wandfarben ausgehst und danach Deine weitere Einrichtung gestaltest. Mit den Wänden und Decken als Ausgangsbasis kannst Du beginnen zu überlegen, mit welchen Farben Du spielen, und besondere Akzente setzen möchtest. Arbeite mit den vorhandenen Farben, nicht gegen sie.

Markiere Lichtquellen im Grundriss

Nehme eine vorhandenen Grundriss zur Hand oder skizziere die Zimmeraufteilung und markiere die Lichtquellen. Zeichne den Lichtwurf von Lampen und Fenstern ein. Es ist eine Wissenschaft für sich, das Zusammenspiel von Farbschema und Licht perfekt zu arrangieren. Jedoch reicht es in diesem Fall, logisch zu denken: dunkle Farben an Stellen mit viel Licht und helle Farben in dunklen Räumen. Denke auch darüber nach, zu welcher Tageszeit besonders viel Licht an unterschiedlichen Stellen einfällt.

Farbschema im Farbkreis.

Der Farbkreis hilft dabei, die Farben richtig zu kombinieren.

Farbkreis bringt  Farbschema in Schwung

Mit Hilfe des Farbkreises kannst Du abschätzen, welche Farben zusammenpassen, und welche lieber nicht kombiniert werden sollten. Der Farbkreis zeigt die unterschiedlichen Verhältnissen, in denen die Farben zueinander stehen. Du kannst bei der Farbwahl von drei Grundprinzipien ausgehen:

  • Monochrom – Du verwendest eine einzige Farbe bei der Einrichtung und variierst diese lediglich in unterschiedlichen Nuancen.
  • Komplementär – Dies sind die Farben, die sich im Farbkreis gegenüber stehen. Diese passen gut zusammen und bilden einen schönen Kontrast.
  • Analog – Diese Farben liegen im Farbkreis nebeneinander. Wähle beispielsweise drei Farben, die nebeneinander liegen. So schaffst Du ein einheitliches Bild, ohne dass sich die Farben „beißen“.

Einen Farbkreis oder Farbkarten findest Du auch im Fachhandel.

Farben beeinflussen Größe

Die vielleicht bekannteste Farbregel ist diese, dass dunkle Farben verkleinern, während helle für mehr Raum und Luft sorgen. Dies gilt sowohl in der Breite, als auch in der Höhe.

Farbschema folgt dem Stil

Vielleicht trifft das nicht immer zu, aber um einen durchdachten Einrichtungsstil zu erzielen ist es ratsam, das Farbschema an der Einrichtung zu orientieren. Topp modern sind Farben wie Schwarz und Weiß. Mediterran wird es mit analogen Farben in warmen Tönen. Lasse die Farbe mit dem gewählten Stilzusammenspielen.

Farbkarten als Fecher ausgelegt.

Farbkarten sind im Fachhandel erhältlich.

Farben an Umgebung anpassen

Die Einrichtung soll, wie gesagt mit den Farben der Wände, der Decke und des Bodens, sowie Deinem persönlichen Stil zusammenspielen. Im nächsten Schritt kannst Du versuchen eine Kompatibilität mit dem herzustellen, was sich draußen vor dem Fenster befindet. Viel Grün? Vielleicht kannst Du mit Hilfe des Farbkreises schöne Kontraste zum Grün im Sommer oder dem bunten Laub im Herbst setzen. Oder orientiere Dich an der Fassade der Nachbarhäuser. Wage außerhalb des Rahmens zu denken.

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