Wärmepumpe für Anfänger

16.04.2013 von

Dein Bauguide hat dir Informationen und Tipps rund um die Wärmepumpe zusammengestellt – alles was Du bedenken musst, wenn du mit dem Gedanken spielst in eine Wärmepumpe zu investieren.

So Funktioniert eine Wärmepumpe

Das Grundprinzip einer Wärmepumpe ist, dass sie Wärme aus unserer Umwelt einfängt. Diese Wärme kann tief im Inneren der Erde zu finden sein oder im Boden neben deinem Haus. Es gibt zudem Wärmepumpen, die ihre Energie aus dem Grundwasser oder der Luft  – Umgebungs- oder Abluft – gewinnen.

Aus der Erde aufsteigende, geothermische Energie.

Aus der Erde aufsteigende, geothermische Energie.

Wärmepumpen sind eine Form von Sonnenenergie – denn die Wärme der Sonne wird in den uns umgebenden Elementen Luft, Wasser und Erde gespeichert.

Wärmepumpe als Heizung

Die Wärmepumpe nimmt also Wärme aus der Umgebung auf, um diese an das Haus abzugeben. Hier ist es von Bedeutung dass die Wärmepumpe mehr Kilowattstunden Energie erzeugt als Strom benötigt wird.

Als Daumenregel für eine effektive Energienutzung gilt: für jede kWh die benötigt wird die Wärmepumpe zu betreiben, sollten drei kWh Wärme generiert werden. Natürlich ist es hierbei wichtig, dass du die für dich passende Wärmepumpe findest. Das bedeutet, sie sollte perfekt auf die Voraussetzungen in deinem Haus und deine persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sein. Nur dann ist die Wärmeerzeugung am effektivsten.

Anpassung der Wärmepumpe an die eigenen Bedürfnisse

Die Wärmepumpe ist eine Investition, die deine Energiekosten auf längere Sicht senken soll. Deshalb ist es wichtig, die richtige Pumpe für deine Bedürfnisse zu finden. Du solltest damit beginnen zu überlegen, durch welche anderen Maßnahmen sich Wärmekosten senken lassen.

Oft ist es wirtschaftlicher, zuerst in gut wärmedämmende Fenster zu investieren und dann eine kleinere Wärmepumpe zu installieren. Dies ist aber von den Umständen abhängig und manchmal hat man mehr davon, sich von Beginn an eine komplette Anlage anzuschaffen.

Spreche mit Experten und Energieberatern in deiner Gemeinde – zusammen findet ihr bestimmt die richtige Wärmepumpe für deinen individuellen Wärmebedarf. Frage ruhig auch Installateure danach, was sie empfehlen.

So deutest du die Beschreibungen

Schaut man sich auf dem Wärmepumpenmarkt einmal um, ist man schnell überwältigt von den unzähligen Begriffen, Werten und Angaben. Das Wichtigste ist, dass du auf den Wärmefaktor und mögliche Energieeinsparungen achtest. Du kannst auch verschiedene Gerätetests als Inspiration und Hilfestellung anwenden. Vergleichst du die verschiedenen Wärmepumpen sind Preis, Energieeinsparung, Leistungszahl (COP) und Wärmefaktor die bedeutenden Richtwerte.

Einsparungspotential einer Wärmepumpe

Beim Einsparungspotential gilt folgende Daumenregel: Je größer das Haus und der Energieverbrauch, je mehr kannst du durch die Installation einer Wärmepumpe einsparen. Hier gilt es auszurechnen, wie lange es dauert bis  die doch recht hohen Investitionskosten durch die Energieersparnis ausgeglichen sind.

Kostet die Wärmepumpe also 12.000 Euro und du sparst 2.000 Euro Energiekosten pro Jahr ein, ist sie nach sechs Jahren abbezahlt – und danach sparst du richtig. Vergesse nicht, dass die Installation unter bestimmten Voraussetzungen vom Bund und den Ländern gefördert werden kann.

Welche Wärmepumpen gibt es?

Kurz zusammengefasst hängt der Typ der Wärmepumpe von dem Träger ab, aus dem sie ihre Energie gewinnt. Dementsprechend gibt es Luft-Wärmepumpen, Wasser-Wärmepumpen und Erdwärmepumpen.  Auf Dein Bauguide findest du hilfreiche Informationen zu den unterschiedlichen Wärmepumpetypen.

Stelle gerne Fragen als Kommentar oder im Forum und Dein Bauguide hilft dir weiter – nicht nur beim Thema Wärmepumpe!

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