Hohe Strom- und Heizkosten durch kalten Frühling 2013

06.06.2013 by

„Brrr ist das kalt!“ Wo bleibt denn nur das richtig warme Frühlingswetter? Bei diesem Wetter bahnt sich bei vielen nicht nur ein Schnupfen an, sondern auch ein ungutes Gefühl mit Hinblick auf die Strom- und Heizkosten.

Verlängerte Heizperiode

Novemberwetter im Mai. Da bleibt die Heizung bei den meisten an. Nach dem kalten Winter, kommt auch der Frühling nur schwer in die Gänge und die Heizperiode verlängert sich.

Dies wird auch auf der Nebenkostenabrechnung zu spüren sein. Es sind nicht nur die generell recht hohen Preise für Gas und Öl verantwortlich zu machen, sondern auch das Wetter.

Hohe Heizkosten

Besonders Familien oder Haushalte mit mehreren Personen bekommen die höheren Energiekosten zu spüren, denn es müssen mehr Räume beheizt werden. Bei einem 4-Personenhaushalt und einem geschätzten Verbrauch von 20 000 Kilowattstunden liegen die Ausgaben für Gas im Mai 2013 bei rund 70 Euro. In den letzten zwei Jahren waren es im gleichen Monat etwa 15 bis 20 Euro weniger.

Viele Euroscheine und Münzen.

Der kalte Frühling führt dazu, dass Verbraucher mehr Geld für Energie ausgeben müssen.

Hohe Stromkosten

Es sind aber nicht nur Öl und Gas, die die Energiekosten in die Höhe treiben. Auch der Strompreis befindet sich in einer stetigen Aufwärtsspirale. In der zweiten Jahreshälfte 2012 lag der Strompreis knapp unter 6 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Gegenmittel

Die saftige Energiekostenrechnung muss wohl bezahlt werden. Für die Zukunft können Verbraucher jedoch einiges tun.

Zum einen kann man den eigenen Umgang mit den Ressourcen beeinflussen und durch kleine Tricks eine Menge Energie sparen. Lese hierzu unsere cleveren Energiespartipps für Heizung, Strom und Co.

Zum anderen lohnt sich ein genauer Blick auf die Anbieter. Im Internet gibt es viele Portale, die einen kostenlosen Tarifvergleich für Strom, Öl und Gas bereitstellen. Hier kann man genau vergleichen und durch einen Anbieterwechsel ein paar Euro sparen.

Neben diesen recht einfachen Gegenmitteln kann man auch zu umfangreicheren Maßnahmen greifen. Hierzu gehört die energieeffiziente Sanierung des Gebäudes oder die Modernisierung der Heizungsanlage.

Gute Fenster und eine verbesserte Dämmung von Dach und Fassade machen sich auf der Heizkostenabrechnung bemerkbar.

Mit einer Photovoltaikanlage kann selbst Strom hinzuproduziert werden.

Außerdem können alternative Heizungssysteme wie eine thermische Solaranlage, Pelletsheizung oder Wärmepumpe – als komplettierende oder eigenständige Energiequelle – die Heizkosten senken.

Eine Sanierung des Gebäudes oder die Modernisierung der Heizung sind zwar immer mit relativ hohen Investitionskosten verbunden, die sich aber durch die Einsparungen mehr oder weniger schnell amortisieren. Zudem darf nicht vergessen werden, dass der Staat für besonders effiziente Maßnahmen verschiedene Förderungsmöglichkeiten beispielsweise durch die KfW-Bank oder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle anbietet.

Kommentiere gerne diesen Artikel oder schreibe in unser Forum und verrate uns deine Spartipps und wie es um deine Strom- und Heizkosten steht.

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