Geringere Wärmeverluste durch Energiesparfenster

24.07.2014 von

Beim Hausbau oder bei der Modernisierung sollte man von Anfang an auf Energiesparfenster setzen. Denn gerade in der heutigen Zeit, in der die Kosten für Strom, Gas und Öl noch mehr ansteigen können mit einem Einbau von Energiesparfenstern die Heizkosten im Winter deutlich gesenkt werden.

Woraus bestehen Energiesparfenster

Die Fenster sind mit einer Dreifachverglasung versehen, daher sind hier die Wärmeverluste geringer, als bei einfach verglasten Fenstern. Diese drei Scheiben werden zudem noch beschichtet und mit einem Edelgas in den Zwischenräumen gefüllt.

Auch die Rahmenkonstruktionen wurden hierbei eindeutig verbessert. So haben die Energiesparfenster in einer sogenannten Sandwichbauweise wärmegedämmte und stärkere Rahmenprofile. Als Materialien stehen hier Aluminium, Stahl, Kunststoff, Holz oder Kombinationen aus Holz und Aluminium zur Verfügung. Ein eventueller Wärmeverlust wird hier aufgefangen, indem das Glas deutlich tiefer im Rahmen sitzt und mit einem Isolierglasrandverbund ausgestattet wird.

Beim Neubau oder der Modernisierung lohnt es sich, auf Energiesparfenster zu setzen.

Beim Neubau oder der Modernisierung lohnt es sich, auf Energiesparfenster zu setzen. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Natürlich sind die Energiesparfenster in der Anschaffung etwas teurer als herkömmliche Fenster. Da aber aufgrund des geringen Wärmeverlustes nach Außen die Heizkosten im Winter deutlich sinken, wird dies kompensiert und schon nach wenigen Jahren rentieren sich diese Anschaffungskosten. Denn die Luft in der Wohnung bleibt auch mit einer geringen Heizleistung deutlich wärmer, als dies bei herkömmlichen Fenstern der Fall wäre.

Was kosten die Energiesparfenster

Die Preise für die Energiesparfenster, bewegen sich abhängig vom gewählten Material zwischen fünfzehn und siebzig Euro pro Quadratmeter der gewünschten Fensterfläche. Kunststoffrahmen gehören hier zu den billigen Materialien, gefolgt von Rahmen aus Holz sowie der Kombination aus Holz und Aluminium.

Zu den teuersten Energiesparfenstern gehören hier die Aluminiumrahmen. So kann ein Fenster mit einem Holzrahmen um die 500 Euro kosten, ein Aluminiumfenster hingegen schon bis zu 800 Euro. Alle Fenster haben jedoch den gleichen Energiespareffekt. Hier geht es einzig und allein um das Aussehen sowie die Reinigung und Pflege, für welches Energiesparfenster man sich hier entscheiden sollte.

Bei Energiesparfenstern zu beachten

Energiesparfenster sind deutlich dichter und lassen somit weniger Luft hinein oder hinaus, als die herkömmlichen Fenster mit einer einfachen Verglasung. Daher ist es wichtig, alle Zimmer immer gut zu Lüften, ansonsten könnte es zu Schimmelbildung im Bereich der Fenster und am Rahmen kommen. Schimmel erkennt man durch dunkle Flecken auf den Dichtungen, am Rahmen oder an der Wand im Fensterbereich.

Nicht nur die Bausubstanz wird durch Schimmel angegriffen, auch die eigene Gesundheit kann durch die Schimmelsporen, die sich über die Luft im Raum verbreiten, angegriffen werden. Daher ist ausreichendes Lüften, vor allem in den kalten Wintermonaten, unumgänglich. Hier wird ein am Tag mehrmaliges Stoßlüften empfohlen, bei dem die Fenster jede Stunde für etwa 5 Minuten ganz geöffnet werden. So kann feuchte Luft aus der Wohnung entweichen und sich nicht an den Rahmen oder dem Glas der Energiesparfenster setzen.

Entdeckt man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal einen Schimmelbefall im Bereich der Fenster oder am Rahmen der Energiesparfenster, sollte man diesen umgehend professionell entfernen, damit er sich nicht weiter ausstreuen und größere Probleme bringen kann. Den ersten Schimmelbefall kann man gut mit reinem Alkohol entfernen. Sind die Silikondichtungen an den Energiesparfenstern mit Schimmel befallen, sollten diese am besten ausgetauscht werden.

Ähnliche Artikel

Teilen

Skriv gärna en kommentar