Teil 2: Ungeziefer im Haus – Stopp für ungebetene Gäste

18.11.2013 by

Hier folgt Teil 2 unserer Übersicht über die ungebetenen Gäste im Haus, das Ungeziefer. Unter folgendem Link kannst du Teil 1 der Ungezieferübersicht  nachlesen.

Ungeziefer: Mäuse

Mäuse machen sich durch ihren Geruch, Exkremente, Nagen und Geraschel bemerkbar. Einige Arten versuchen nur im Herbst und Winter ins Haus zu gelangen.

Ameisen laufen über eine Hauswand.

Ungezieferproblem: Eine Schar Ameisen hat wohl niemand gerne im Haus.

Mäuse sind größtenteils Allesfresser und nagen an allem – ob essbar oder nicht. Sie zwängen sich durch Löcher ins Haus, die weniger als einen Zentimeter groß sind und können äußerst gut klettern.

Mäuse kann man mit Fallen fangen oder Gift auslegen. Wer die Tierchen schonen will legt Lebendfallen aus. Käse funktioniert übrigens nicht so gut wie erwartet.

Tipp: Probiere es mal mit weißer Schokolade! Setze die lebendige Maus jedoch mindestens in einem Kilometer Entfernung aus, sonst findet sie wieder „heim“. Und dichte auch kleinste Löcher ab.

Tauben

Tauben beschmutzen Terrassen und Fensterbleche. Auch das ständige Gurren kann als störend empfunden werden.

Tauben gelten nicht nur als dreckig, sondern können auch Träger von Krankheiten und Parasiten sein. Der Kot kann Regenrinnen und Fallrohre verstopfen.

Tauben nutzen die Vorsprünge und Unterschlüpfe am Haus, um ihre Nester zu bauen. Mit einem Drahtnetz vor Winkeln und Schächten kannst du sie daran hindern.

Wespen

Das ständige Surren um die süßen Dinge auf dem Tisch kann richtig nerven – und kann, wenn man nicht aufpasst, gefährlich werden. Allerdings fressen Wespen auch anderes Ungeziefer.

Vor allem für Allergiker können die Sticke lebensbedrohlich werden und ein Wespennest hat im Haus oder in der Nähe eines Wohngebäudes nichts zu suchen.

Ist das Wespennest noch sehr klein, kannst du es selbst entfernen. Bei größeren muss der Fachmann rann, denn bei Bedrohung stehen die Zeichen auf Angriff.

Ohrwürmer

Ohrwürmer sind leicht zu erkennen, jedoch vor allem nachts anzutreffen. Sie bevorzugen dunkle und feuchte stellen. Allerdings normalerweise nicht in den Ohren, wie vielleicht der Name vermuten lässt.

Als Allesfresser ernähren sie sich vornehmlich von Pflanzenteilen, Kadavern und Kleingetier. Ohrwürmer sind zwar nicht sonderlich beliebt, richten aber keine größeren Schäden an. Sie gelten hingegen als Nützlinge, da sie anderes Ungeziefer fressen.

Am besten lassen sie sich mit Fallen fangen und davon abhalten, ins Haus zu wandern. Stelle umgedrehte Blumentöpfe auf, die mit Holzwolle oder feuchter Pappe gefüllt sind.

Ameisen

Der Befall von Ameisen ist nicht zu übersehen. In Straßen schlängeln sie sich an Wänden und auf dem Boden entlang.

Indem sie eine Duftspur auslegen weisen sie immer mehr Ameisen den Weg zu Nahrungsmitteln. Und wer hat schon gerne einen Haufen Ameisen in der Küche?

Fallen können das Ungeziefer stoppen. Wenn sie es sich unter dem Haus bequem gemacht haben hilft Gift. Essensreste zu entfernen und kleine Risse abzudichten kann vorbeugend wirken.

Ratten

Wie Mäuse nagen und rascheln auch Ratten durchs Haus. Oft entdeckt man Löcher, Kot und einen strengen Geruch.

Vor Ratten ist so gut wie nichts sicher. Sie nagen sich durch alles und pflanzen sich stetig fort. Zudem sind sie äußerst misstrauisch und somit schwer zu bekämpfen.

Fallen und Gift können eine Invasion stoppen. Damit diese Störenfriede aber gar nicht erst ins Haus gelangen muss ihnen der Zugang versperrt werden. Kontrolliere besonders die Abflüsse und Rohre. Gleiches gilt für Lüftungsöffnungen. Eine erwachsene Ratte braucht lediglich eine zwei Zentimeter kleine Öffnung.

Hast du Probleme oder Erfahrungen mit Ungeziefer gemacht? Dann schreibe uns – ins Forum oder als Kommentar.

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